Sehenswürdigkeiten gibt es in Australien wie Sand am Meer. Einige besonders beliebte sollen hier kurz vorgestellt werden.
Der Uluru (übersetzt: "schattiger Platz") liegt mitten im Red Centre, der
riesigen roten Wüste im Zentrum des Kontinents. Anziehend und faszinierend ist besonders
seine erhabene Schönheit und die Farbenvielfalt, die er im Laufe eines jeden Tages
durchläuft. Interessant ist außerdem die Tatsache, dass es sich beim Ayers Rock
um einen riesigen Monolith handelt, um einen zusammenhängenden Stein also. Und zwar um
den zweitgrößten der Welt, gleich nach dem weniger berühmten Mt. Augustus in
Western Australia.
Der sichtbare Teil des Uluru ist etwa 41,5 km lang, 21,5 km breit und 348,7 Meter hoch. Der größte Teil des Monolouths versteckt sich jedoch unter der Erde, wie bei einem gigantischen Eisberg.
Eigentlich ist der weltberühmte Ayers Rock nur ein riesiges Stück Sedimentgestein, doch das tut seiner Faszination keinen Abbruch. Knapp 60km entfernt liegen übrigens die Olgas, die ihrem großen Bruder in vielerlei Hinsicht gleichen, jedoch schon deutliche Erosionsspuren aufweisen.
Das Great Barrier Reef erstreckt sich entlang der halben Ostküste Australiens und gilt faszinierenderweise als das größte Lebewesen der Welt. Es besteht aus über 2500 Einzelriffen, die zwischen 30km (bei Cairns) und 260km vor der Küste liegen.
Die Artenvielfalt ist gigantisch, alleine ca. 1500 Fischarten sind dort zu beochten. Das Great Barrier
Reef ist damit der größte zusammenhängende Riff-Komplex der Welt und zieht
alljährlich abertausende Besucher an, die die Schönheit und Pracht beim Schnorcheln oder
Tauchen mit eigenen Augen bewundern wollen.
Und wer noch nicht tauchen kann, der überlegt sich
spätestens vor Ort, ob er nicht doch einen Kurs in einer der zahlreichen Tauchschulen in den
Touristenstädten entlang des Riffs belegen will. Und für alle anderen gibt es noch die
Glasbodenbooten, mit denen man das Riff bestaunen kann, ohne nass zu werden.
Reizvoll sind auch die 'Whale-Watching'-Touren, die jedes Jahr zur Zeit der Wal-Wanderungen
angeboten werden.
Der Kakadu National Park ist, nach dem Ayers Rock und dem Great Barrier Reef, eine der bekanntesten Attraktionen Australiens und wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Der Nationalpark bei Darwin bietet Naturverliebten eine wunderschöne Landschaft und eine extrem interessante Tierwelt. Und auch die vielen gut erhaltenen Felsmalereien sind faszinieren und einen Besuch wert. Es handelt sich um eine Touristenattraktion, deshalb ist das Besucheraufkommen sehr groß. Trotzdem ist ein Besuch im Kakadu NP ein Muss bei jeder Reise durchs Northern Territory Australiens.
Der Kakadu NP bietet eine Unmenge von Attraktionen - von Sumpfgebieten, in denen geführte Bootstouren stattfinden über Berge, die einen faszinierenden Überblick über die weite Ebene im Hinterland des Kakadu NP ermöglichen bis hin zu den Twin Falls, zwei wunderschönen Wasserfällen mit einem klaren Poll und einem weißen, feinen Sandstrand.
In Sydney kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, so viel gibt es dort zu besichtigen.
Die Harbour Bridge
Diese wurde 1932 eröffnet, man konnte sie jedoch nur aus der Ferne besichtigen. Seit Olympia 2000 kann man sie nun auch bis zu dem breitesten Brückenbogen besteigen. Das gesicherte Erklimmen dieses imposanten Bauwerks dauert etwa 3 1/2 Stunden, doch der Ausblick und das Gefühl, etwas Großes geschafft zu haben entlohnen für die Anstrengungen.
Der Taronga-Zoo
Für Tierliebhaber, die ihre Lieblinge mal aus der Nähe betrachten wollen gibt es in Sydney den Taronga Zoo, der mit einer Fähre vom Circular Quay in ca. 15 Minuten zu errreichen ist. Auf dem Weg zum Zoo hat man eine großartige Aussicht auf die Harbour Bridge, die Skyline, das Opera House und den Botanic Gardens. Der Taronga Zoo wurde 1884 gegründet und beherbergt eine Vielzahl einheimischer und auch nicht-australischer Tiere.
Das Sydney Aquarium
Wer sich am ehesten für die Unterwassertierwelt interessiert, der ist im Sydney Aquarium gut aufgehoben. Die Einrichtung zählt (wie auch seit 2006 das benachbarte Sydney Wildlife World) zu den bedeutendsten touristischen Hauptattraktionen der Metropole und gehört zu den größten Meerwasseraquarien der Welt. Die Besucher können Exkurse in acht verschiedene australische Regionen vom Murray River bis zum Great Barrier Reef unternehmen, wobei die einzelnen Sektionen durch eine sehr atmosphärische Gestaltung und eine große Artenvielfalt (mehr als 650 Arten) bestechen.
Der Sydney Tower
Die Aussichtsplattform in einer Höhe von 251m bietet eine ideale 360-Grad Aussicht auf Sydney und ist mit mehreren Turboaufzügen zu erreichen. Eine äußere Aussichtsplattform gibt es leider nicht, aber Menschen ohne Höhenangst können an einem Skywalk (Außenrundgang über der Aussichtsplattform) teilnehmen, bei dem Nervenkitzel garantiert ist.
Die Oper
Die Oper in Sydney ist das wohl bekannteste Gebäude des Kontinents. Außerdem gilt sie als eines der markantesten und berühmtesten Gebäude des 20. Jahrhunderts und als Wahrzeichen von Sydney. Sie wurde nach einem Entwurf des Architekt und Pritzker-Preis-Trägers Jorn Utzon gebaut und am 20. Oktober 1973 offiziell von Königin Elisabeth II. eröffnet.
Cairns liegt im tropischen Norden der Ostküste und ist gegen die Millionenstädte Sydney, Brisbane, Melbourne und Perth sicher ein Zwerg.
Trotzdem zieht es viele Backpacker hier her; ein Grund dafür ist sicher, dass Cairns die Hochburg des Tauchsports ist. Von hier aus starten die meisten Tauch- und Schnorchelkurse ans Great Barrier Reef und die Preise sind angeblich günstiger als weiter im Süden, wo es nicht so viel Konkurrenz unter den Tauchschulen gibt.
Cairns selbst ist eine eher kleine Stadt (zumindest für europäische Verhältnisse) und Backpacker bleiben hier normalerweise nicht länger als zwei Wochen. Die Innenstadt ist etwas touristisch und besitzt einige Shops und Souvenirläden, Bars, Restaurants sowie einige Internetcafés und Backpackerhostels. Wer einen Sandstrand sucht, muss mindestens 20 min Richtung Norden fahren um z.B. am Trinity Beach (nicht zu touristisch und sehr schön) relaxen zu können.
Einige Backpacker starten ihre Reise in Cairns, um an der Ostküste entlang Richtung Süden zu fahren. Man muss allerdings aufpassen, dass man nicht mitten in der Regenzeit hier ankommt (ca. Oktober/November bis Februar/März), weil man dann für eine gewisse Zeit hier festsitzen kann. Es gibt keine großen Temperaturunterschiede wie in Deutschland, weil Cairns so nah am Äquator liegt - dafür aber eben eine Dry- und eine Wet-Season.
Von Cairns aus kann man Tagestouren in einige sehr schöne Gegenden unternehmen: Nördlich liegt der Daintree Rainforest, welcher als besonders ursprüngliches Regenwaldgebiet gilt. Mit etwas Glück sieht man hier seltene Tiere wie den Cassowary (ein seltener Riesenvogel) oder ein Krokodil. Weiter im Inland, westlich von Cairns, liegen die Atherton Tablelands. Hier gibt es Lookouts mit weitreichendem Ausblick und ein paar sehr schöne Wasserfälle.
